Oberleuken

Statistiken
Größe in ha: 714,0706
Einwohler: 543 (Stand 01.07.2014)

Lage

 

Ortsvorsteher
Kremer, Volker
Oberleuken, Mühlenstraße 27
Tel: 06865/185336
Mail: ortsvorsteher@oberleuken.de

Stellv. Ortsvorsteher:
Heiko Siersdorfer
Keßlingen, Orscholzer Straße 4

Technische Infrastruktur
Oberleuken verfügt nicht über einen Kabelanschluss für TV. Eine Satellitenantenne für den TV Empfang ist also Pflicht. Die Stromversorgung verläuft in Oberleuken noch überirdisch über die Strommasten. Gas und/oder Fernwärme gibt es ebenfalls nicht in Oberleuken. Die Restmüllabholung sowie die Abholung der gelben Säcke für Verpackungsabfälle erfolgt alle 14 Tage.
Glas, Altpapier und Pappe sind selbst zu den Wertstoffcontainern zu bringen.

Soziale Infrastruktur
In Oberleuken befindet sich ein Kintergarten und eine KiTa. Es gibt keine Schulen, Rettungsdienste, Polizeidienststellen, Krankenhäuser oder Ärzte.

Geschichte
Oberleuken (350 m über NN)
Einst „Odowines luica“ laut einer Urkunde von 964 genannt, ist nachweislich älter als 1000 Jahre; doch es gibt eine Fülle von Bodenfunden aus viel früherer Zeit bis etwa um 1500 v.Chr.. Schon im 10. Jahrhundert war der Ort eine selbstständige Pfarrei. Ab dem 14. Jahrhundert teilte der Leukbach den Ort in Gebiete von Kurtrier und des Herzogtums Lothringen. Erst 1816 gab es unter preußischer Hoheit wieder eine Einheit. Infolge von Kriegseinwirkung wurde Oberleuken 1944/45 weitestgehend zerstört und die Felder vermint. Die Wohnhäuser und auch die Pfarrkirche wurden bis 1954 vollständig wieder aufgebaut

Heute fließt der Leukbach ruhig durch das hübsche Dörfchen, als ob er rufen würde, „Komm fahr doch mit bis zum Wasserfall nach Saarburg“.

Diese kleine Bächlein entspringt in Eft und mündet in Saarburg in die Saar.

Quelle: http://www.fonken-guenter.de

Das Wappen
Amtsblatt des Saarlandes 1957
Auf Grund des § 4 der Gemeindeordnung vom 10.07.1959 wurde Oberleuken das Recht, folgendes Wappen als Gemeindewappen zu führen, zugeteilt:

Oberleuken

Durch blauen Wellenschrägbalken geteilt, oben in Rot ein silberner gestümmelter Adler, unten in Silber ein rotes geschliffenes Kreuz,“ Gleichzeitig verleihe ich der Gemeinde Oberleuken das Recht, die Farben r o t – w e i ß als Gemeindefarben zu führen.

Saarbrücken, den 29. August 1957

Regierung des Saarlandes

Der Minister des Inneren gez. Julius von Lautz

Begründung zum Gemeindewappen der Gemeinde Oberleuken:
Oberleuken, Bauern – und Arbeiterdorf liegt an der Leuk, wo alte Urnengräber festgestellt wurden. Römische und frühfränkische Siedlungen nachweisbar. Erste urkundliche Erwähnung 964, als Graf Siegfried dem Altar des hl. Petrus zu Trier Besitz in Odowineslucia im Saargau gibt.

Die Landhoheit im Dorf war durch die Leuk an Kurtrier und Lothringen geteilt. Gerichtsherr war Kurtrier.

Als Wappen für Oberleuken wird in Vorschlag gebracht: In Gold ein blauer Schrägrechtsbalken, begleitet rechts von einem roten Kreuz, links von einem gestumpften Adler.

Der Wellenbalken deutet auf die Lage der Leuk hin. Das Kreuz versinnbildet Kurtrier, der gestumpfte Adler Lothringen.

Weitere Informationen:
Gibt es zum Beispiel auf Wikipedia