Die Chronik behandelt die wechselvolle Geschichte des Gaus zwischen Saar und Mosel, von der lothringischen Grenze bei Perl bis Konz, und im Besonderen die Geschichte der alten Dörfer Oberleuken und Keßlingen.

Seit Jahrhunderten waren die Bewohner der Gauregion – geprägt durch die gemeinsame moselfränkische Sprache – Spielball der Herrschenden zwischen Ost und West. Die geschützte Lage, das günstige Klima, der fruchtbare Boden und die Nähe zu Bächen und Flüssen zogen schon in vorgeschichtlicher Zeit die Menschen an. Kelten, Römer und Franken haben ihre Spuren hinterlassen, wie an zahlreichen Funden deutlich wird. Zwei Jahrtausende Grenzlandschicksal haben die geschichtliche Vergangenheit der Gauregion geprägt. Zahlreiche kurtrierische, lothringische und luxemburgische Herrengeschlechter machten sich jahrhundertelang das Land auf dem Gau streitig. Das Leben der Menschen war durch ständige Kriege, Plünderungen, Hungersnöte und Pestepidemien bestimmt. Immer wieder wurde das Land in die kriegerischen Auseinandersetzungen der Habsburger, Spanier, Lothringer, Franzosen und in die lokalen Machtkämpfe der Territorialherren verwickelt, bis zu den beiden Weltkriegen des letzten Jahrhunderts.

Das Buch schildert unter anderem das schwierige Leben der bäuerlich geprägten Bevölkerung auf dem Gau vom Mittelalter bis zur Gegenwart und basiert auf schriftlichen Überlieferungen vieler Zeitzeugen, die ihre Erfahrungen und Erlebnisse für die Nachwelt aufgezeichnet hatten. Zeitaufwendige Recherchen in staatlichen und kirchlichen Archiven waren erforderlich um relevante zeithistorische Dokumente ausfindig zu machen.

Die Chronik ist in 17 Kapitel aufgeteilt, mit folgenden Themen:

Frühgeschichte — Die Zeit der Kelten — Die Zeit der Römer — Die Zeit der Franken — Die Zeit des Mittelalters (ca. 500-1500) — Das Dorf Oberleuken und seine Geschichte, von der Steinzeit bis zum Beginn der Französischen Revolution — Die Französische Revolution und ihre Auswirkung auf Oberleuken und die umliegenden Dörfer — Die preußische Zeit — Der Erste Weltkrieg 1914-1918  und seine Folgen, — Der Zweite Weltkrieg 1939-1945 — Aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart, — Das Dorf Keßlingen und seine Geschichte, — Die ehemalige Pfarrei und heutige Kirchengemeinde St. Gangolf Oberleuken — Die Volksschule in Oberleuken — Das Oberleukener Vereinsleben — Häuser und Gärten von Oberleuken im Jahre 1820/21 — Moselfränkisch – die alte Sprache des Gaus.

Das Buch gibt Einblicke in zurückliegende Ereignisse wie: Das Landleben nach dem 2. Weltkrieg, Sondermülldeponie „Schwarzbruch“, Die 1050-Jahrfeier von Oberleuken, In der Dorfschmiede und beim Stellmacher, Die Dorfläden in Oberleuken, Die ehemalige Stuhlfabrik Klein & Mersch, Die ehemaligen Oberleukener Gasthäuser, Geplanter Steinbruch bei Oberleuken, Bemerkenswerte Karrieren Oberleukener Bürger, Ehemalige Vereine, Sagen und Geschichten, usw.  Die Chronik sollte auch für unsere luxemburgischen Neubürger von Interesse sein, gehörten doch große Teile der Gauregion jahrhundertelang zu Luxemburg.

Das Buch enthält 624 Fotos, Karten und Zeichnungen, auf insgesamt 523 Seiten.

Die Finanzierung der Druckkosten wurde durch Spenden von Sponsoren gesichert. Hierdurch kann die Chronik zu einem angemessenen Preis von 25 EUR verkauft werden.
Der gesamte Verkaufserlös wird für einen guten Zweck gespendet, zum Beispiel zur Förderung des kulturellen Lebens der Dorfgemeinschaft und zur Dorfverschönerung.

Den Verkauf der Chronik übernimmt freundlicherweise unser Ortsvorsteher Volker Kremer, Mühlenstraße 27, Tel. 06865 185336, E-Mail ortsvorsteher-okm@web.de. Außerdem ist das Buch im Rathaus Perl erhältlich.

Peter Kiefer